Kann man sich etwas Schöneres vorstellen, als spektakuläre Landschaften, wilde Tiere oder den unendlichen Sternenhimmel bei einer Nacht in einem Safaricamp zu erleben?
Leider gleichen manche Nationalparks in Afrika in inzwischen einer Touristenautobahn. Besonders diejenigen, welche entweder weltbekannt sind oder in der Nähe von Zentren für Badeurlaub liegen. Dies gilt in Kenia z.B. für Tsavo Ost/ West oder die Masai Mara, welche an den weltberühmten Serengeti Nationalpark in Tansania angrenzt, wo es ähnliche Probleme, aber auch noch ruhige Ecken gibt. Auch im tansanischen Morogoro- Krater ist man nicht unbedingt allein. Zu viele Touristen schaden nicht nur der Pflanzen- und Tierwelt, gleichzeitig sind Safaritouristen aber auch eine wichtige Einnahmequelle und Arbeitgeber.
Was liegt daher näher auch weniger bekannte Tierschutzgebiete zu besuchen? Zumal mit den Einnahmen diese auch besser geschützt werden können.
Safariurlaub Ostafrika
In Tansania bietet sich beispielsweise das Selous- Game- Reservat an, eines der größten Tierschutzgebiete Afrikas. Auch hier kann man Elefanten, Giraffen, Büffel, Löwen, Nashörner und im Einzugsgebiet des Rufijii- Flusses Krokodiele usw. beobachten. Zwar ist das Reservat etwas wilder und ursprünglicher als andere, aber es gibt Lodges und Camps. Auch hier könnte man die Reise mit Strandurlaub an der Küste des Indischen Ozeans oder auf der Insel Sansibar mit ihren Traumstränden kombinieren.
Nationalparks im südlichen Afrika
Auch der Krüger Nationalpark in Südafrika hat viele Besucher. Er wurde aber mit dem angrenzenden Limpopo-Nationalpark in Mosambik zum Great Limpopo Transfrontier Park verbunden, um die Besucher besser zu verteilen und der dortigen Bevölkerung Beschäftigung zu bieten. Auch hier bietet sich an, ein paar Tage Urlaub an Strand und Meer dranzuhängen.
In Namibia, wo wir selbst schon die Sehenswürdigkeiten des Landes erleben durften, gibt es neben dem recht bekannten Etosha- Nationalpark, noch zahlreiche weitere Parks. So betreiben z.B. europäisch-/ u. deutschstämmige Farmer und ursprünglich einmische Bevölkerung, teils in Gemeinschaft Wildfarmen, bzw. Wildparks. In manchen kann man, wer möchte, auch auf Jagdsafari gehen. Ganz im Norden, im so genannten Caprivi- Streifen, welcher wie ein schmaler Finger bis an den Sambesi reicht, gibt es mehrere Wildreservate, wie den Bwabwata- Nationalpark (ehem. Caprivi- NP) oder den Mudumu- Nationalpark am Kwando. Auch das Okavango- Delta (Botswana) ist nicht weit.
In der Region entsteht übrigens das Kavango- Zambezi Transfrontier Conservation Area (KAZA TFCA), das zweitgrößte Schutzgebiet der Erde, an dem die Länder Angola, Botswana, Namibia, Sambia und Simbabwe, u.a mit den Viktoriafällen, Anteil haben.
Im Safariurlaub- Elefant besucht Schwimmingpool.